Thursday, February 23, 2012

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Pressekonferenz im Duisburger Rathaus zur Loveparde

Posted by Dennis Wiemann On Juli - 25 - 2010

Duisburg – 25.07.2010 – Hier die aktuellen Stimmen zur Pressekonferenz wegen der Zwischenfälle bei der Loveparade in Duisburg:

Aussagen von Detlef von Schmeling, Polizeipräsident Duisburg:

- Es gab keine Toten im Tunnel.

- 16 Tote sind bereits identifiziert.

- Verletzte bzw. Tote aus dem Ausland kamen aus den Niederlanden, Italien, China und Australien.

- Der Zugang zum Tunnel wurde nach der Katastrophe direkt voll gesperrt.

- Die Toten sind zwischen 20 und 40 Jahre alt gewesen.

- Die Toten sind auf der westlichen Seite des Zuganges zu beklagen.

- Die Polizei hat den Zulauf zum Gelände durch Vereinzelungskontrollen versucht zu regeln.

- Die Zahl von 1,4 Mio. Besuchern kann nicht bestätigt werden.

- Platz war nach Polizeiangaben zu keiner Zeit voll gefüllt.

- Die Polizei war mit mehr als 4.000 Kräften im Einsatz und vom Veranstalter wurden 1.000 Sicherheitspersonen zur Verfügung gestellt.

Angaben zum Vorfall von Rainer Schaller, Ausrichter der Loveparade:

- Das Gelände ist größer gewesen, als das Gelände 2008 in Dortmund.

- Das war die letzte Loveparade, die stattgefunden hat.

Desweiteren machte der Pressesprecher der Loveparade keine weiteren Angaben zum Vorfall.

Der Leiter des Krisenstabes bestätigte die Zahl der Anrufer auf der eingerichteten Nofallnummer von 570.000.

Aussagen von Wolfgang Rabe, Sicherheitsdezernent der Stadt Duisburg:

- Die gesamtem vorliegenden Akten der Loveparade wurden freiwillig der Staatsanwaltschaft übergeben.

- Die Staatsanwaltschaft hat zwei Ermittlungen eingeleitet.

Nach Angaben der Bundesbahn hatten zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr 105.000 Personen die Veranstaltung aufgesucht.

Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Herr Adolf Sauerland weisste sämtliche Schuldvorwürfe von sich. Er begibt sich nach eigenen Aussagen direkt nach der Pressekonferenz ins Krankenhaus, um mit den Verletzten der Loveparade persönlich zu sprechen.

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Eckdaten zum Unglück bei Loveparade in Duisburg

Posted by Dennis Wiemann On Juli - 25 - 2010

Duisburg – 25.07.2010 – Knapp 12 Stunden ist das Unglück in Duisburg jetzt vorbei. Die Pressemeldungen überschlagen sich.

www.live-vor-ort.de hat selber mit einigen Augenzeugen des Unglücks gesprochen. Hier einige Aussagen:

-”Ich hatte Angst zu sterben!”

- “Kurz nach der Panik im Tunnel sah es aus, wie auf einem Kriegsfeld!”

-”Wir versuchten zu helfen, doch wurden von Sicherheitsbeamten daran gehindert.”

-”Es ging nicht mehr vor und nicht mehr zurück. Es war schwer zu atmen in dem Tunnel, wegen dem Gedränge.”

-”Die Leute versuchten in alle Richtungen aus dem Tunnel zu kommen, egal wie.”

Auch im Vorfeld gab es bereits im Internet Diskussionen, ob die Entscheidung, die Loveparde auf dem Gelände stattfinden zu lassen,  so optimal gewählt worden sei. Im Gegensatz zu dem bereits gelaufenen Veranstaltungen der Loveparade, konnte man immer zu allen Richtungen ausweichen. Dieses war in Duisburg nicht der Fall. Der “Festplatz” war nur über einen Tunnel erreichbar und die “Floats” fuhren die ganze Zeit im Kreis.

Hier eine kleine Sammlung der Stimmen von Politikern und Verantwortlichen:

-”Die Veranstaltung soll weitergeführt werden, sodass wir eine weitere Panik vermeinden können.” (Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe)

-”Das Sicherheitskonzept der Stadt Duisburg war stichhalting.” (Oberbürgermeister Adolf Sauerland)

-”Das Menschen von oben herunterfallen, sei im Sicherheitskonzept nicht vorgesehen gewesen!” (Panikforscher Michael Schreckenberg)

-”Eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, ist furchtbar.” (Bundespräsident Wulff)

-”Ich bin entsetzt und spreche mein tiefstes Mitgefühl aus.” (Bundeskanzlerin Angela Merkel)

-”E wird sicherlich keine Loveparade mehr geben und es wird sich auf die ganze Techno-Szene auswirken.” (Holger Abel(Eventmangaer der Loveparde)

Das Gelände des alten Güterbahnhofes war für ca. 250.000 Menchen augelegt (Angabe nach Medienberichten).

Es waren ca. 1,5 Millionen Menschen zu Besuch in Duisburg bei der Loveparade (Angaben von Behörden).

Die Stadt Duisburg hat eine Nofallnummer eingerichtet unter der sich besorgte melden können: 0203/94000.

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Massenpanik bei Loveparade 2010 in Duisburg

Posted by Dennis Wiemann On Juli - 24 - 2010

Duisburg – 24.07.2010 – Die Loveparade stand heute in Duisburg auf dem Plan. Am Anfang war es, wie vor 2 Jahren in Dortmund auch schon, eine riesige Partymeile. Doch je weiter man in Richtung des Tunnels zur eigentlichen Loveparade gekommen ist, staute sich alles ziemlich stark auf.

Hier die Bilder die auf der Partymeile von www.live-vor-ort.de gemacht worden sind:

Kurz vor dem totalen Stillstand der Menschenmassen, also am Tunnel zum Gelände, war von den Massen nur noch ein Geschiebe und Gedrücke, sodass man sich gar nicht mehr selbstständig vor bewegen konnte.

Dieses Bild, was www.live-vor-ort.de gemacht hat, zeigt den Bereich vor dem Tunnel.

Dieses Bild ist ca. 10 Minuten vor dem Panikausbruch am Tunnel gemacht worden. Wie hierauf zu sehen ist, ging dort gar nichts mehr.

Die schreckliche Bilanz des Tages:

10 Tote und 30 Schwerverletzte. (Stand: 18:00 Uhr)

15 Tote und 45 Schwerverletzte. (Stand: 20:00 Uhr)

19 Tote und 342 Verletzte. (Stand:25.047.2010 6:00 Uhr)

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