Duisburg – 25.07.2010 – Hier die aktuellen Stimmen zur Pressekonferenz wegen der Zwischenfälle bei der Loveparade in Duisburg:
Aussagen von Detlef von Schmeling, Polizeipräsident Duisburg:
- Es gab keine Toten im Tunnel.
- 16 Tote sind bereits identifiziert.
- Verletzte bzw. Tote aus dem Ausland kamen aus den Niederlanden, Italien, China und Australien.
- Der Zugang zum Tunnel wurde nach der Katastrophe direkt voll gesperrt.
- Die Toten sind zwischen 20 und 40 Jahre alt gewesen.
- Die Toten sind auf der westlichen Seite des Zuganges zu beklagen.
- Die Polizei hat den Zulauf zum Gelände durch Vereinzelungskontrollen versucht zu regeln.
- Die Zahl von 1,4 Mio. Besuchern kann nicht bestätigt werden.
- Platz war nach Polizeiangaben zu keiner Zeit voll gefüllt.
- Die Polizei war mit mehr als 4.000 Kräften im Einsatz und vom Veranstalter wurden 1.000 Sicherheitspersonen zur Verfügung gestellt.
Angaben zum Vorfall von Rainer Schaller, Ausrichter der Loveparade:
- Das Gelände ist größer gewesen, als das Gelände 2008 in Dortmund.
- Das war die letzte Loveparade, die stattgefunden hat.
Desweiteren machte der Pressesprecher der Loveparade keine weiteren Angaben zum Vorfall.
Der Leiter des Krisenstabes bestätigte die Zahl der Anrufer auf der eingerichteten Nofallnummer von 570.000.
Aussagen von Wolfgang Rabe, Sicherheitsdezernent der Stadt Duisburg:
- Die gesamtem vorliegenden Akten der Loveparade wurden freiwillig der Staatsanwaltschaft übergeben.
- Die Staatsanwaltschaft hat zwei Ermittlungen eingeleitet.
Nach Angaben der Bundesbahn hatten zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr 105.000 Personen die Veranstaltung aufgesucht.
Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Herr Adolf Sauerland weisste sämtliche Schuldvorwürfe von sich. Er begibt sich nach eigenen Aussagen direkt nach der Pressekonferenz ins Krankenhaus, um mit den Verletzten der Loveparade persönlich zu sprechen.
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